Hochwertiges Katzenfutter: Vorteile für Gesundheit und Wohlbefinden

Wenn man in den Futterregalen steht, fühlt man sich schnell erschlagen. Jede Dose behauptet, „natürlich“, „hochwertig“ oder „artgerecht“ zu sein. Doch was davon stimmt wirklich? Und was braucht eine Katze eigentlich, damit sie gesund bleibt und sich wohlfühlt?

 

Katzen sind Fleischfresser

Ihr Körper ist auf Beute eingestellt – und genau das sollte sich im Futter widerspiegeln. Ein gutes Nassfutter besteht vor allem aus Fleisch, und zwar nicht nur aus „irgendwas“, sondern aus klar deklarierten Bestandteilen.

 

 Hochwertiges Futter verwendet Muskelfleisch und ein paar Innereien, denn in der Natur frisst die Katze schließlich auch nicht nur Filet. Der Fleischanteil sollte mindestens bei 65 % liegen, gerne höher. 

 

Gemüse darf enthalten sein, aber in kleinen Mengen – und ohne Zucker. Und Zucker versteckt sich leider gern: unter Namen wie Karamell, Melasse, Rübenschnitzel, Glucose oder Fructose. All das gehört nicht in den Napf.

 

Beispiel Futter Inhaltsangabe

 

Je transparenter die Zusammensetzung, desto vertrauenswürdiger das Futter. Eine offene Deklaration zeigt dir genau, welche Bestandteile verarbeitet wurden. „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ sagt dagegen absolut nichts aus. Es kann Gutes, aber eben auch minderwertige Zutaten enthalten. 

 

Der Grund, warum hochwertiges Katzenfutter so wichtig ist, liegt im Körperbau der Katze. Sie hat kaum Möglichkeiten, pflanzliche Bestandteile zu verdauen. Es fehlen ihr bestimmte Enzyme, und ihr Darm ist schlicht nicht dafür gemacht, große Mengen Getreide oder Kohlenhydrate zu verarbeiten. Diese Stoffe rauschen größtenteils ungenutzt durch den Körper – belasten dabei aber den Organismus. 

 

Viele Katzen, die minderwertiges Futter bekommen, sind schneller wieder hungrig, weil sie das, was sie fressen, gar nicht richtig verwerten können.

Hinzu kommt: Die Katze deckt ihren Flüssigkeitsbedarf über ihre Nahrung. Trockenfutter, das fast keine Feuchtigkeit enthält, zwingt sie dazu, viel zu trinken – etwas, das Katzen von Natur aus nicht zuverlässig tun. 

 

Das kann auf Dauer die Nieren und Blase belasten. Deshalb ist hochwertiges Nassfutter nicht nur sinnvoll, sondern gesundheitsentscheidend.

 

Wirklich wichtig sind außerdem tierische Proteine. Sie liefern die essentiellen Aminosäuren, die Katzen nicht selbst herstellen können. Fehlen diese, kann es langfristig zu ernsten Erkrankungen kommen. Pflanzliche Proteine können das nicht ausgleichen. Ein gutes Nassfutter enthält also viel Fleisch, wenig Gemüse, kein Getreide, keinen Zucker – und keine unnötigen Zusatzstoffe.

 

Zwei Katzen schauen in die Kamera

 

Große Veränderung

Du wirst merken: Wenn deine Katze ein solches Futter bekommt, verändert sich viel. Das Fell glänzt, die Verdauung wird ruhiger, und die Katze wirkt ausgeglichener. Und ja: Auch weniger Kot ist normal – hochwertiges Futter ist einfach besser verwertbar.

 

Wenn du von Trockenfutter oder minderwertigem Futter umstellst, gib deinem Liebling etwas Zeit. Katzen sind Gewohnheitstiere. Manchmal braucht es Geduld, kleine Tricks oder eine extra Portion Zuneigung. Aber der Weg lohnt sich. So viel Lebensqualität steckt in einem guten Napf.

 

Und am Ende geht es doch genau darum: Unsere Fellnasen sollen gesund alt werden – und das fängt nun mal beim Futter an.

 

Übrigens: Unsere 3 Tiger futtern im Moment sehr gerne die Marken Mjamjam oder auch Venandi – die Links führen zu Amazon, im Sparabo kann man da manchmal einiges sparen :). 

 

3 Katzen fressen an ihrem Futternapf